Das große Versprechen von 1925

1. Im Garten des Klosters in Pontevedra

Es war im Herbst 1925. Sr. Lucia ging in den Garten hinter dem Kloster. Da traf sie einen Jungen. Sie fragte ihn, ob er das „Ave-Maria“ kenne, und er antwortete mit Ja. Sie bat das Kind, ihr das Ave aufzusagen. Weil der Junge es alleine nicht sagen wollte, sagten Sr. Lucia und der Junge es dreimal gemeinsam. Zum Schluss bat sie das Kind erneut, ihr das Ave aufzusagen. Weil das Kind schwieg und das Ave alleine nicht sagen konnte, fragte Sr. Lucia den Jungen, ob er die Kirche der hl. Maria kenne. Die Antwort war Ja. Sr. Lucia gab ihm den Auftrag, jeden Tag dorthin zu gehen und Folgendes zu sagen: „O, meine himmlische Mutter, schenke mir dein Jesuskind.“ Dann ging die Postulantin wieder ihrer Arbeit nach und vergaß die Begegnung im Garten.

2. Pontevedra, am 10. Dezember 1925
in der Klosterzelle von Sr. Lucia

In der Klosterzelle erschien die heiligste Jungfrau Maria und neben ihr auf einer Wolke das Jesuskind. Das Kind sprach zuerst. Es sagte zu Sr. Lucia:

Darauf sagte die heiligste Jungfrau:

3. Wiederum im Garten des Klosters in Pontevedra

Am 15. Februar 1926, knapp zwei Monate nach dem Auftrag der Muttergottes, die Andacht zu ihrem Unbefleckten Herzen zu verbreiten, trug Sr. Lucia einen Abfallbehälter in den Garten. Dort traf sie erneut den Knaben vom Herbst des Vorjahres. Sofort fragte sie das Kind: „Hast du die himmlische Mutter um ihr Jesuskind gebeten?“  Das Kind schaute sie an und antwortete mit einer Gegenfrage: „Und hast du das in der Welt verbreitet, worum dich die himmlische Mutter bat?“ In diesem Moment verwandelte es sich in ein strahlendes Kind. Als Sr. Lucia merkte, dass es Jesus war, sprach sie von den Schwierigkeiten, denen sie als Klosterfrau hinter Klostermauern begegne. Weiter berichtete sie dem Jesuskind, dass die Oberin schon einiges getan habe, um die Sühnesamstage zu verbreiten, der Beichtvater ihr jedoch mit dem Argument entgegentrat, dass sie allein nichts vermöge. Jesus gab ihr zur Antwort: Es ist wahr, dass deine Oberin allein nichts vermag, aber mit meiner Gnade kann sie alles.“

 

Liebe Mitglieder und Freunde des Fatima-Weltapostolates Deutschland,

„Jesus möchte sich deiner bedienen, damit die Menschen mich erkennen und lieben. Er möchte auf Erden die Verehrung meines Unbefleckten Herzens begründen.“

Diese Worte der Muttergottes am 13. Juni 1917 galten dem Hirtenkind Lucia. Während die beiden jüngeren Hirtenkinder, Francisco und seine Schwester Jacinta, schon wenige Jahre später in den Himmel geholt wurden, hat ihre Cousine Lucia die Botschaft von Fatima bis zu ihrem Tod am 13. Februar 2005 in aller Welt verbreitet.

Heute gelten die Worte der Muttergottes uns. Jesus will sich Unserer und unserer Fähigkeiten bedienen, damit seine Mutter erkannt und geliebt wird, und die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens gefördert wird.

Diese Förderung kostet aber auch Geld, viel Geld. Geld, das wir allein durch Ihre Spenden zusammen bekommen. Bis zum Jahr 2024 haben sich die Einnahmen und Ausgaben etwa die Waage gehalten. Seit dem letzten Jahr sind die Spenden für unser Apostolat um ca. 20 % zurückgegangen. Auch für die ersten drei Monate des Jahres 2026 ist ein Rückgang von 20 % gegenüber den ersten Monaten der Vorjahre festzustellen. Was vor allem der unsicheren Wirtschaftslage zuzuschreiben ist. Die Unkosten sind dem gegenüber, wie Sie sich denken können, natürlich deutlich gestiegen.

Die weitere Arbeit unseres Fatima-Weltapostolats in Deutschland wird daher wohl in der gewohnten und bewährten Form bald nicht mehr möglich sein.

Angesichts der sich zuspitzenden Situation in unserem Land und in der Welt ist die Verbreitung der Botschaft von Fatima jedoch wichtiger denn je. Wie Sie wissen entwerfen, drucken und verteilen wir Flyer und anderes Informationsmaterial über nahezu alle Themen der Botschaft von Fatima. Wir bieten Bücher, DVDs, Rosenkränze und Muttergottes-Statuen zum Verkauf an. Wir betreiben eine Internetseite, auf der sich jeder kostenfrei über alle relevanten Dinge der Botschaft von Fatima informieren kann. Wir organisieren jährlich Wallfahrten nach Fatima. Wir stehen für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Wir unterhalten eine kleine Kapelle, in der wir regelmäßig Gebetszeiten und Gottesdienste anbieten. Das alles ist nur möglich durch Freunde des Apostolates, die ehrenamtlich tätig sind, und eine bzw. zwei Personen, die wir halbtags bzw. stundenweise in unserem Büro beschäftigen und die die ständig anfallenden Arbeiten erledigen.

Auch der Unterhalt unserer Kapelle und der Gedenkstätte am Marienküppel ist nicht ohne finanzielle Mittel möglich. Insgesamt haben wir in den letzten Jahren für die beschriebenen Arbeiten Auslagen in Höhe von durchschnittlich 50.000 Euro pro Jahr gehabt. Wir haben immer darauf verzichtet, einen regelmäßigen Mitgliedsbeitrag zu erheben, aber ich bitte nun alle, denen es möglich ist, herzlich, im Sinne der Muttergottes zusammenzustehen und die Arbeit des Apostolats mit einer großherzigen Spende – evtl. auch per Dauerauftrag - zu unterstützen. 

So können wir weiterhin dem Auftrag Jesu nachkommen. Wir wollen alles tun, damit die Menschen seine Mutter, Unsere Liebe Frau von Fatima, und ihr Unbeflecktes Herz erkennen, lieben und verehren. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Der Vorstand

 

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